Bürgerstiftung Winnenden - Sozialfonds | Engagement

"APFELSTRASSE" AUF DEM WINNENDER HERBSTMARKT

Inspiriert durch das Projekt "Streuobst sammeln für die soziale Jugendarbeit in Winnenden" entstand 2013 die Idee einer „Apfelstraße“ auf dem Winnender Herbstmarkt. Inzwischen hat sich diese Idee etabliert und 2017 konnten sich bereits zum 5. Mal ehrenamtlich Tätige Winnender Vereine im Rahmen eines Markts der Möglichkeiten vorstellen und gleichzeitig auf die Arbeit des Sozialfonds aufmerksam machen. Von Kaffee und Kuchen über Kinder-Mitmach-Aktionen und diverse Infostände gibt es jedes Jahr viel zu sehen und zu erleben! Vormerken: Am 14.10.2018 erstmalig auf dem Viehmarktplatz!

Einmalig 200 € für ein Bett

Frau B. (25) erwartet im Winter ihr erstes Kind. Da sie alleinstehend ist und lediglich Arbeitslosengeld erhält, reicht ihr das Geld kaum aus. Unerwartete Kosten kann sie damit kaum decken. Sie leidet an einer Hüftkrankheit sowie einem Bandscheibenvorfall, wodurch sie ihre Ausbildung nicht beenden konnte. Nachdem ihr Bett kaputt gegangen ist, schläft Frau B. auf einer schmalen Luftmatratze. Ihre gesundheitlichen Beschwerden nahmen dadurch zu. Mit Hilfe einer Spende in Höhe von 200 € konnte sich Frau B. ein neues Bett kaufen.

500 € einmalige Beihilfe in akuter Notlage

Frau H. (42) hat 4 Kinder und ist seit 2006 alleinerziehend. Im selben Jahr erkrankte sie an Krebs. Diese schwere Zeit mit drei kleinen Kindern bewältigte Frau H. nur mit der Hilfe ihres neuen Lebensgefährten. 2010 kehrte der Krebs zurück, ein Jahr später erkrankte auch ihr Lebensgefährte. Dieser schottete sich immer weiter von ihr und ihren Kindern ab, fing an zu trinken und trennte sich von ihr. Aufgrund ihrer Krankheit kann Frau H. nicht mehr arbeiten. Nach der Trennung stand sie plötzlich ohne Geld da, die Beantragung der verschiedenen Sozialleistungen nahm einige Zeit in Anspruch. Dadurch konnte sie mehrere Mietzahlungen nicht begleichen, wodurch ihr die Wohnung gekündigt wurde. Erschwerend kommt hinzu, dass Frau H. in dieser Zeit erneut an Krebs erkrankte. Eine dringend notwendige Behandlung kann sie jedoch nicht beginnen, da sie keine Betreuung ihrer Kinder für die Zeit im Krankenhaus hat. Mit einer einmaligen Beihilfe von 500 € wurde Frau H. aus ihrer akuten Notlage geholfen bis die soziale Unterstützung greift.

Einmalige Zuwendung von 500 € für Heizungsreparatur

Im September stürzte Herr B. (75) wenige Meter vor seiner Wohnungstür und konnte aufgrund seiner Verletzungen nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen. Erst am nächsten Morgen wurde er von seinem Nachbarn gefunden. Ein 14-tägiger Krankenhausaufenthalt folgte. Die vom Krankenhaus eingeschaltete Diakoniestation wandte sich danach an uns. Herr B. war nie verheiratet und arbeitete viele Jahre bei einer Versicherung. 1994 verlor er seine Arbeit, danach verlor er völlig den Boden unter den Füßen. Seitdem war Herr B. nicht mehr krankenversichert. Herr B. hat eine kleine Eigentumswohnung und erhält eine geringe Rente. Die Wohnung war stark renovierungsbedürftig, Herr B. hatte keine funktionierende Heizung, keine Dusche und kein warmes Wasser, kein Radio oder Telefon, keinen Kühlschrank. Mehrere Wände seiner Wohnung waren verschimmelt. Herr B. wurde intensiv von den Sozialarbeitern im Amt für Jugend, Familien, Senioren und Soziales betreut, um seine Lebenssituation zu verbessern. Durch eine einmalige Zuwendung von 500 € konnte Herr B. zumindest den Schimmel entfernen und seine Heizung reparieren lassen.